Kunst- und Kulturzentrum Monschau
Start · Das EMA-Projekt

Ausschreibung zum EMA-Preis 2016

Ausschreibung zum Wettbewerb „economy meets art“ 2016


EMA-Bewerbung2016

 

Bewebungsfrist läuft am 15. Dezember 2016 ab!


EMA
Diese Initialen stehen für „economy meets art“ und damit für ein Projekt, das Sym-biosen für Wachstum und Impulse nutzt. Dabei treffen Wirtschaft und Kunst aufeinander und bilden mehr als die Summe ihrer Teile. „Auf den ersten Blick haben Wirtschaft und Kunst nicht viel gemeinsam. Schaut man jedoch genauer hin, leben beide Bereiche von der Kreativität“, sagt Städteregionsrat Helmut Etschenberg stellvertretend für alle Projek-tinitiatoren und -förderer. „Ich sehe es als Aufgabe von ‚economy meets art‘, bestehende Berührungspunkte sichtbar zu machen und weitere zu generieren.“
Von der Energie, die bei kreativen Prozessen freigesetzt wird, können Unternehmen viel ableiten, was sie entwicklungsfreudig und zukunftsfähig macht. Auf der einen Seite be-finden sich Unternehmen und Institutionen, die auf dem Markt erfolgreich sind und Wis-sen sowie Kompetenzen rund um Wirtschaft einbringen. Auf der anderen Seite zeigen Kulturschaffende verschiedener Ausrichtung ihre Stärken wie Einfallsreichtum und Quer-denken, wollen ihre Kreativität aber auch für ihr Auskommen nutzen. In der Zusammen-arbeit erweitern sich beide Sicht- und Herangehensweisen, öffnen sich fachfremden Ein-flüssen – oftmals mit überaus positiven Effekten. Genau solche Symbiosen hat das EMA-Projekt im Blick und will dazu animieren, Wirtschaft und Kunst noch konstruktiver zu ver-knüpfen. Seit der Preis 2010 erstmals vergeben wurde, steht er für außergewöhnliche Ko-operationen zwischen Kulturschaffenden und Unternehmen. Nun schreibt ihn die Städte-Region Aachen unter leicht modifizierten Bedingungen erneut aus.


Was?
Gesucht sind kreative Kooperationen, die gemeinsame Prozesse im Fokus haben. Teilnehmen können Projekte, die darauf abzielen, dass die Partner Hand in Hand etwas erschaffen, von dem beide profitieren. Nur die Räumlichkeiten oder Ressourcen des ande-ren zu nutzen, reicht nicht. Diese gemeinsamen Prozesse können ganz unterschiedlichen Charakter haben, denkbar wären zum Beispiel:
• die künstlerische Verpackungsgestaltung für ein herkömmliches Produkt
• eine Installation, die das Image des Unternehmens schärft
• ein Kunstwerk, das sich auf die Tourismuswirtschaft vor Ort auswirkt
• die fotografische oder filmische Inszenierung eines Unternehmens
• eine Mitarbeiterschulung für verschiedene Gesprächssituationen mithilfe von Schauspielern und Techniken aus dem Improvisationstheater
• eine Kooperation zwischen Künstler und Mitarbeitern, um die Büroräume krea-tiv und motivierender zu gestalten
• die Entwicklung der Corporate Identity eines Unternehmens aus dem Zusam-menwirken aus Künstler und Mitarbeitern
• oder, oder, oder
Eingebunden sein dürfen jede Art von bildender oder darstellender Kunst (z. B. Musik, Schauspiel, Performance, Fotografie, Installation, Literatur) einerseits und Unternehmen jeglicher Größe oder Einrichtungen, die unmittelbar etwas mit dem Thema Wirtschaft zu tun haben, andererseits. Während sich vergangene Wettbewerbe vor allem an bestehende Kooperationen richteten, hat EMA diesmal den symbiotischen Charakter im Blick und will keine fertigen Resultate, sondern die entstehenden Prozesse auszeichnen, Durchfüh-rungszeitraum ist das erste Halbjahr 2017. Einer der Partner sollte seinen Sitz in der Städteregion Aachen haben oder ihr aber zumindest nachweislich besonders verbunden sein (Geburt, Ausbildung, Gründung des Unternehmens o. ä.).


Wie?
Weitere Informationen für die (kreative) Bewerbung online unter:
www.staedteregion-aachen.de/kultur –> Aktuelles
Einsendeschluss ist der 15.12.2016!


Wofür?
Der EMA-Preis ist mit insgesamt 13.000 € dotiert und verteilt sich wie folgt: zwei Preise à 5000 € und ein Förderpreis zu 3000 €. Auch in diesem Jahr ist besonders wichtig, dass innovative und kreative Projekte, die auf Nachhaltigkeit angelegt sind, das Verhältnis zwi-schen Kunst und Unternehmen dauerhaft prägen sowie tatsächlich umgesetzt werden, die besten Chancen haben. Daher sind sämtliche Preisgelder ausnahmslos zweckgebunden und müssen in das vorgestellte Projekt investiert werden. Darüber ist innerhalb eines Jah-res ein Nachweis zu erbringen. Über die Preisverteilung entscheidet eine unabhängige Jury von Experten auf Grundlage der eingereichten Informationen.


Kontakt:
StädteRegion Aachen
Stabsstelle 16 – Kultur
Zollernstraße 20
52070 Aachen

Jessica Cadenbach
Tel.: 0241/5198 -2237
www.staedteregion-aachen.de/kultur

   

VIDEO: EMA bei der STÄDTEREGION AACHEN

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Wirtschaft und Kunst stärken und fördern sich gegenseitig, wenn sie konstruktiv zusammenarbeiten: Diese Tatsache hat in den drei Jahren 2010-2013 das Modellprojekt EMA (economy meets art) eindrucksvoll sichtbar gemacht. EMA wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW gefördert.
Es basiert auf der Idee, dass Kooperationen zwischen Kultur und Wirtschaft auf beiden Seiten eine Dynamik entfesselt, die zu besseren Leistungen, neuen Ansätzen und großem Innovationspotenzial führen. EMA hat daher die Zusammenarbeit der lokalen Akteure auf beiden Seiten gezielt gefördert. Das Projekt hat Vorbildcharakter und gibt Impulse, die deutlich darüber hinausgehen, einander nur zu achten und Raum zu geben. EMA hat zudem innovative Vernetzungsmöglichkeiten zwischen Kunst, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickelt und sie in einem modellhaften kulturwirtschaftlichen Leitbild verankert.
Das Video zeigt die Ergebnisse des Projektes, in dessen Rahmen der Künstler Walbrodt in der Verwaltung der StädteRegion Aachen tätig war. Dass gerade die sehr normierte und strukturierte Verwaltung von der Interaktion mit Kunst profitieren kann, wird in dem Video auch ohne Worte sehr schnell deutlich.

   

Ausschreibung zum EMA-Preis

Ausschreibung zum Wettbewerb EMA


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Leitfaden zur Seminarreihe 2010

Die Kunst, von Kunst zu leben


ema_seminarleitfaden-1Hier können Sie das PDF des Leitfadens zur Seminarreihe 2010 herunter laden.
Aus dem Inhalt:
- Wirtschaft und Kunst: Gegensatz oder Ergänzung?
- Der Künstler als Unternehmer
- Der Künstler als Steuerbürger
- Der Künstler als Sozialversicherungsnehmer
- Der Künstler als Kreditnehmer
- Der Künstler als Vertragspartner
- Die Kunst, von Kunst zu leben 


   

VIDEO:ECONOMY MEETS ART

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Das EMA-Projekt

Das „EMA-Projekt" zielt auf die Beratung und Förderung bildender Künstler und Künstlerinnen in der Region. In Zusammenarbeit mit regionalen und euregionalen Galerien und Museen werden darüber hinaus geeignete Arbeits- und Präsentationsräume vermittelt.

Das EMA-Netzwerk nutzt die Potentiale der bildenden Kunst und will drei Handlungsfelder weiter entwickeln:

• Kunst als Instrument des Standortmarketings,
• Kunst und Tourismus,
• Unternehmen und Kunst.

Erfahrungen und Kenntnisse aus der Region sollen landesweit in Veranstaltungen und Workshops an Startercenter, Kammern und Wirtschaftsförderungen weitergegeben werden. EMA wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Create NRW 2009" prämiert.

Die Förderphase hat am 01. April 2010 begonnen und endet am 31.03.2013. Städteregionsrat Etschenberg betonte in seiner Ansprache, dass die Kombination aus Kunst und Kultur wesentlich dazu beigetragen habe, in der Eifel einen Imagewandel zur modernen und beliebten Tourismusregion zu vollziehen.

ema
V.l.n.r.: Dr. Axel Thomas (WFG Kreis Aachen), Ursula Theißen (NRW-Frauenkulturbüro e.V.), Städteregionsrat Helmut Etschenberg, seine Kulturreferentin Dr. Nina Mika-Helfmeier und Francis Feidler (IKOB Eupen)

Städteregionsrat Helmut Etschenberg, seine Kulturreferentin Dr. Nina Mika-Helfmeier und die Kooperationspartner Ursula Theißen (NRW-Frauenkulturbüro e.V.), Dr. Axel Thomas (WFG Kreis Aachen) und Francis Feidler (IKOB Eupen) haben im Haus der StädteRegion Aachen das Projekt „Economy meets art" vorgestellt.

   
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